Tipps und Tricks zum Schnorcheln

Vorbereitung zu Hause

Für einen schönen, sorgenfreien Schnorchel-Urlaub braucht es vor allem eines: eine gute Vorbereitung. Das beginnt mit dem Kauf der Schnorchel-Ausrüstung. Im Sommer gibt es oft Maske, Schnorchel und Flossen als Set zu kaufen. Um erste Erfahrungen zu sammeln sind diese auch meist ausreichend. Fortgeschrittene Schnorchler sollten bei der Maske darauf achten, das diese aus Silikon besteht und bereits  bei einem ganz leichten Andruck am Gesicht hält. Die Flossen sollten einstellbar sein. Meist mit einem Riemen der über die Ferse gezogen wird. Der Schnorchel sollte einen Verschluss haben, damit beim Abtauchen kein Wasser hineingelangt.

schnorchel-Urlaub vorbereitenEine weiterer Punkt bei der Vorbereitung ist der Sonnenschutz. Wenn man stundenlang auf dem Wasser liegt, merkt man nicht wie die Rückseite langsam einen Sonnenbrand bekommt. Darum meine ganz klare Empfehlung: Badeshorts und ein Schnorchel-Shirt. Letzteres ist bis zum Hals geschlossen, so das man sich nicht den Nacken verbrennen kann. Was dann noch der Sonne ausgesetzt ist, muss mit wasserfester Sonnencreme eingeschmiert werden. Wer sich das Eincremen sparen will, der kauft sich ein langärmliges Schnorchel-Shirt und auch lange Badepants. Diese müssen aber die Beine bis zu den Füssen bedecken, denn Sonnenbrand auf den Waden ist nicht lustig.

Und dann möchte man ja schöne Erinnerungen in Form von Bildern und Videos mit nach Hause nehmen. Günstige Unterwasserkameras gibt es schon ab 50 Euro. Diese sind sehr robust. Sand und Wasser können ihnen nichts anhaben. Mehr als 5 Meter müssen die Kameras nicht wasserfest sein, wenn man sie nur fürs Schnorcheln verwendet. Das tiefste was ich ohne Tauchausrüstung getaucht bin ist 8 Meter (Laut Tiefenmesser der Kamera). Aber da muss man schon perfekt den Druckausgleich beherrschen.  Aber Unterwasserkameras kann man auch gut über Wasser verwenden, z.B. für beim Sightseeing.

Bevor es ins Wasser geht

bevor es zum Schnorcheln geht

Sonne!! Meer!! Endlich am Urlaubsort angekommen!! Erstmal runterkommen und relaxen. Dann vielleicht die nähere Umgebung erkunden und schon mal  mit den Füssen die Wassertemperatur testen. Fühlt sich vielversprechend an! Da könnte man doch gleich mal die neue Schnorchelausrüstung testen. Doch bevor es ins Wasser geht, gibt es einiges zu beachten:

Als ersten mal mit Sonnencreme eincremen. Wenn man ein Schnorchel-Shirt und -Short hat, kann man die bedeckten Körperteile auslassen. Dann die Maske und den Schnorchel zusammenklippen. Vorher aber die Hände waschen, damit man keine Fett-Finger auf der Maske hat. Die Maske sollte man kurz nass machen, auf die Innenseite ein paar Tropfen Flüssigseife verreiben und kurz ausspülen. So stellt man sicher, dass die Maske nicht beschlägt.

Es geht die althergebrachte Methode: In die Maske spucken, verreiben und auch mit wenig Wasser ausspülen.

Hinweis für Männer

Vor dem Schnorcheln rasieren nicht vergessenAus eigener Erfahrung kann ich sagen, das ein Bart beim Schnorcheln hinderlich ist. Die Barthaare bewirken, dass die Schnorchelmaske nicht mehr dichtend auf der Haut aufliegt und so Wasser eindringen kann. Es ist nicht viel, doch wenn man aller 5 Minuten das Wasser aus der Maske laufen lassen muss, wird das mit der Zeit recht nervig.

Gute Silikon-Masken sind diesbezüglich besser, aber ab einen 3-Tage-Bart habe ich das selbe Problem. Das hängt natürlich auch vom Bartwuchs ab.

Und rein ins Wasser

Unterwasserkamera-SchlaufeEndlich, rein ins Wasser !! Dabei schon mal Maske und Schnorchel aufsetzen. Wenn man hüfttief im Wasser steht kann man die Flossen anziehen. Wenn man dabei umfällt – kein Problem, man hat ja den Schnorchel zum Luft holen.

Wichtig ist das man die Kamera irgendwo am Körper befestigt hat. Ich verwende dazu eine Handschlaufe mit Feststell-Clip. So kann ich auch Schwimmen. Die Kamera baumelt dann zwar herum, aber das macht ja nichts.

Jetzt sollte man erst mal mit der Ausrüstung vertraut. Die Flossen sind gewöhnungsbedürftig. Aber ich gehe nie ohne Schnorcheln. Ich komme einfach viel schneller voran. Und das Atmen nicht vergessen, wenn der Kopf unter Wasser ist. Man hält reflexartig die Luft an, wenn man unter Wasser ist. Das ist auch gut so. Zu Anfang muss man ganz bewusst durch den Schnorchel atmen. Später geht auch das automatisch.

Die ersten Fotos

Wenn es einem wohl ist mit der Ausrüstung kann man sich mal nach geeigneten Fotomotiven umschauen. Hier sollte man sich erst mal auf nicht bewegliche Objekte konzentrieren, wie zum Beispiel Seesterne oder Korallen. Die kann man von der Wasseroberfläche fotografieren (mit Zoom) oder man kann auch mal ausprobieren abzutauchen. Dabei sollte man von Anfang an probieren, den einen Druckausgleich zu machen, den der Druck auf die Ohren nimmt rasch zu. Schon ab 2 Meter unter Wasser kann es schmerzhaft werden.

Schnorcheln für Fortgeschrittene

Als Fortgeschrittener Schnorchler kann man sich auch daran machen Fische zu fotografieren. Wichtig ist hier keinen hastigen Bewegungen zu machen. Einige Fische sind dann ganz zutraulich. Das Problem dabei ist: die bleiben nicht stehen. Wenn man Glück hat, schwimmen sie ganz langsam. Ich bevorzuge es Abzutauchen (mit Druckausgleich) und ganz langsam an die Fische heran zu gleiten. Der Vorteil einer geringeren Distanz zum Motiv: Weniger Schwebeteilchen=ein klareres Bild. Der Nachteil: Ich habe zwar ein klares Bild, aber der Fisch ist schon weg. Also seit nicht enttäuscht, wenn nur jedes 10.Bild was wird. Mit der Zeit wird es zur richtigen Sucht den Fischen hinterher zu tauchen und versuchen tolle Bilder von ihnen zu schiessen.

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